Fixationen-Sakkaden-Verhältnis
Das Fixationen-Sakkaden-Verhältnis (auch „fixation-saccade ratio“ oder „temporal fixation density“ genannt) drückt das Verhältnis zwischen der durchschnittlichen Fixationdauer zu der durchschnittlichen Sakkadendauer aus. Es beschreibt somit das Verhältnis zwischen der Zeit, in denen Informationen aufgenommen werden und der Zeit, in der sich das Auge bewegt und keine Informationsaufnahme möglich ist.
Mit diesem Parameter kann nach Rötting [2001: 131] die Informationsverarbeitungsanforderungen beschrieben werden. Das Verhältnis gibt dabei einen Hinweis auf den Anteil der betrachteten Gesamtzeit, während dem Informationen aufgenommen werden können [Rötting 2001: 132].
Autor: Sebastian Goldstein