Kopfbasierte Systeme
Bei den kopfbasierten Eyetrackern (im englischen auch als " Head-mounted Eye-tracker" bezeichnet) werden von dem Probanden auf dem Kopf getragen. Oftmals geschieht wird das Eyetracking-System an einen Fahrradhelm oder an eine spezielle Brille montiert.
Der Vorteil dieses Eyetrackers liegt in der großen Flexibilität. Die Testpersonen können sich frei Bewegen. Dieses System wird oftmals bei Point-of-Sale Untersuchungen eingesetzt, bei der es um die Regalwahrnehmung geht. Alternativ findet dieses System auch bei der Plakatwahrnehmung Anwendung.
Der ganz große Nachteil an diesem System ist die direkte Interferenz mit der Testperson. Die Probanden müssen den Eyetracker tragen. Somit sind sie über die Testsituation voll im klaren. Des weiteren behindern einige Eyetracker die freie Sicht oder die Probanden müssen durch eine künstliche Brille schauen. Bei einigen Systemen können die Probanden auch keine Brillen tragen, da dies zu unerwünschten Spiegelungen führt.
Autor: Sebastian Goldstein